PaulSchulpin • Lansingfeld 1 
45663 Recklinghausen
 
 
 
 

Dr.- Ing. Dieter Schäfer 
Philipp- Müller- Str. 17
06886 Lutherstadt Wittenberg
 
 

Recklinghausen, 18.02.2014
Sehr geehrter Herr Schäfer,
als ausgebildeter Elektrohandwerksmeister und Elektrosteiger unter Tage (jetzt im Vorruhestand) hatte ich während meiner aktiven Zeit den Beinamen: der Beleuchter !
Ich war und bin immer noch der Meinung, dass nur eine ausreichende Beleuchtung der Arbeitssicherheit und dem menschlichen Wohlbefinden hilft. Dazu gehört meines Erachtens die richtige „Lichtfarbe" und „Lichtmenge".
Deshalb entschied ich mich bei der Renovierung meiner Wohnzimmerdecke vor ca. 12 Jahren für ein Hochvolt- Halogen-Einbauspotsystem. Daten:
15x 230V 750 W/ GU 10 Fassung, komplett in 5 Gruppen schaltbar und komplett dimmbar.
Lichtmenge i.O. jeder Besucher fragte: „ist das nicht zuviel ?"Antwort: „bei Bedarf runterregelbar."
Letztes Jahr bat mich ein Kollege, in einem neu zu erstellenden Dachbodenraum (Kinderzimmer, 20 m2) die Beleuchtung in die Decke einzubauen. Mein Vorschlag: Hochvolt-Halogenspots, kannte ich ja und ist so praktisch wg. Gruppenschaltbarkeit, keine Trafos.
Problem: Beim Test-Einbau l Hochvolt- Lampe 230V/ 50W/ in eine leere Keksdose aus Blech: die Hitzeentwicklung, bei Deckenkomplettdämmung mit u.A. Folien nicht durchführbar, Brandgefahr ! Gleicher Versuchsaufbau mit Niedervoltspots 12 V/ 20 Watt:
ICH HÄTTE ES NIE GEGLAUBT: fast gleiche Lichtmenge trotz weniger als die Hälfte der angeschlossenen elektrischen Leistung, fast keine nach oben abgegebene Wärmeabstrahlung!
Respekt vor Ihrer Abhandlung, ohne meinen praktischen Versuch hätte ich es Ihnen so nicht abgekauft.

Mit freundlichen Grüssen